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Bericht ISPO
speedskater.de




 
 
 

 

Pressemitteilung / Rennbericht

 

Swiss Inline Cup Engadin

Neuer Streckenrekord und neuer Teilnehmerrekord: 3555 Skaterinnen und Skater zelebrierten den schnellsten Inline-Marathon der Welt. St. Moritz. Um 17.46 Uhr raste er als Sieger durchs Ziel, um 2 Uhr morgens tanzte er auf dem Tisch im prallvollen Festzelt in St. Moritz: der Franzose Arnaud Gicquel, Nummer 5 im Weltcup, zelebrierte einen wundervollen Tag und nach 1998 seinen zweiten Sieg am Swiss Inline Cup Engadin. Und mit ihm feierten alle, die ihr ganz persönliches Abenteuer &Mac226;Engadin Inline Marathon’ bestanden haben. Vorbei war die Anspannung im Startgelände, die die Luft zum Vibrieren brachte. Vorbei war die berüchtigte und schnelle Abfahrt von St. Moritz nach Celerina durch Charnadüra-Schlucht, links mit dem zischenden Inn und rechts mit schroffem Fels. Vorbei war der beissende Aufstieg nach Pontresina, der eine grosse Lunge und kräftige Oberschenkel erforderte. Vorbei waren die kalten Regenschauer auf den letzten Kilometern und der nasse Zieleinlauf in S-chanf. Nicht vorbei aber waren die mit Endorphin geladenen Glücksgefühle, die ihre Kraft erst jetzt entluden: Freude, Erleichterung und Stolz. Stolz, ein Teil eines magischen Marathons gewesen zu sein, der geprägt war von einem Streckenrekord (51.20,14) und einem Teilnehmerrekord (3555 Skater). Rekordtempo ab Maloja Seit jeher gilt der Swiss Inline Cup Engadin wegen der Höhe, des Maloja-Rückenwindes und des leichten Gefälls als schnellster Marathon der Welt. Dass der Streckenrekord erneut um mehr als 2 Minuten unterboten werden würde (51.20,14), zeichnete sich schon kurz nach dem Start ab. Der 50fache amerikanische Weltmeister Chad Hedrick (21. Rang) machte Tempo und setzte sich zusammen mit dem Kolumbianer Jorge Botero (2.) ab. Aber es war ein auswegloses Unterfangen, denn von den Verfolgern wurde die hohe Pace rasch aufgenommen und in St. Moritz schloss sich das knapp 50köpfige Feld wieder. Zwar gelang nochmals einer Gruppe mit dem Thurgauer Christoph Luginbühl nach der neutralisierten Abfahrt die Flucht, aber auch diese Ausreisser wurden vier Kilometer vor dem Ziel gestellt. Der Spurt musste die Entscheidung bringen, die Teams formierten sich und brachten ihre Sprinter in Position. 4 Hundertstel fehlten Felder zu Bronze Der Spritzigkeit von Gicquel, mit 31 Jahren ein Oldie in der Szene, konnte auch der grosse Favorit nichts entgegen setzen: der Weltcupleader Pascal Briand, bereits Sieger von Basel, Bern und Zürich, wurde hinter dem Kolumbianer Botero Dritter. Nur hauchdünn schrammte der Emmentaler Reto Felder an einem Podestplatz vorbei: Vier Hundertstel fehlten für Bronze. Der 5. Rang bedeutete trotzdem sein bestes Ergebnis einem Weltcup-Marathon und das beste Resultat eines Schweizers im Engadin, seit der Marathon auch zum Weltcup zählt. Einerseits freute sich der 24-Jährige, andererseits ärgerte er sich ein bisschen: „Natürlich wurmen mich die verlorenen Hundertstel, doch ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.“ Revanche des Supertalents Bei den Frauen revanchierte sich die erst 17-jährige Cecilia Baena bei der Amerikanerin Jessica Smith, die ihr in am Swiss Inline Cup Zürich vor einer Woche mit einem gewagten Spagatschritt die Goldmedaille weggeschnappt hatte. Diesmal war die Kolumbianerin cleverer und liess Smith und deren Teamkollegin Theresa Cliff im Sprint keine Chance. In 1:01.30,90 konnte das südamerikanische Supertalent ihren ersten Sieg in Europa feiern. Mit Pia Knecht, Céline Weiss und Nadine Gloor erreichten zwar drei Schweizerinnen in der Spitzengruppe das Ziel – zu einem besseren als den 17. Rang reichte es allerdings nicht. Resultate. Swiss Inline Cup Engadin. 7. Weltcup Marathon. Speed Männer (42 km): 1. Arnaud Gicquel (Fr) 51.20,14 (neuer Streckenrekord) 2. Jorge Botero (Kol) 0,14 zurück 3. Pascal Briand (Fr) 0,25. Ferner die Schweizer: 5. Reto Felder (Zürich) 15. Nicolas Iten (Oberarth) 18. Robert Gehrig (Burgdorf). Speed Frauen (42 km): 1. Cecilia Baena (Kol) 1:01.30,73 2. Jessica Smith (USA) 0,17 zurück 3. Theresa Cliff (USA) 0,50. Ferner die Schweizerinnen: 17. Nadine Gloor (Bubendorf) 18. Céline Weiss (Dielsdorf), 20. Franziska Stampfli. Neuer Teilnehmerrekord: 3555 Skater. Aktuelle Fotos nachfolgend oder auch bei Keystone erhältlich. Aktuelle Bilder Swiss Inline Cup Engadin 2003 Swiss Inline Cup Engadin. 28. Juni.
3555 Teilnehmer an der 5. Etappe des Swiss Inline Cup – Rekord!
http://www.swiss-inline-cup.ch/media


 

 
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