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Stiefkind Skater? |
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Anlage im Ostpark abgelehnt
OSTEND.
In Frankfurt fehlt eine Anlage für Skater, BMXer und Inliner. Dieser Meinung sind die Mitglieder des Vereins "Concrete Sk8". In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 4 (Bornheim, Ostend) stellten Mitglieder des Vereins dem Gremium ihr Wünsche vor. Die jungen Sportler suchen einen geeigneten Standort - und schlugen den Ostpark vor.
Frankfurt wehre sich seit 20 Jahren gegen die Skater, sagte Michael Pfurtscheller, Vorsitzender des Vereins. Wer in Frankfurt skaten möchte, "der hängt an der Hauptwache rum". Zwar gebe es einige kleinere Anlagen. Diese seien jedoch von der Stadt errichtet worden, "ohne dass man uns auch nur gefragt hat". Die Parcours seien nicht an den Bedürfnissen der Skater ausgerichtet "und werden nicht angenommen". Eine große Anlage sei dringend erforderlich, sagte Pfurtscheller. "In Frankfurt gibt es Hunderte von Fußballplätzen", bemängelte Vorstandsmitglied Jörg Keller, "aber nichts für Skater."
Benötigt werde eine Fläche von 1300 bis 5000 Quadratmeter, auf der eine Anlage aus Beton errichtet werden soll. Finanziert werden könnte das Projekt nach Ansicht von Concrete Sk8 über Firmen, die aus dem Umfeld des Skatens stammten, sagte Pfurtscheller. Denkbar seien auch private Sponsoren. "Erst an letzter Stelle steht die öffentliche Hand." Die Kosten lägen bei 200 000 bis 500 000 Euro.
Die Stadtteilpolitiker lehnten eine Anlage im Ostpark ab. Der Park sei Grünfläche, sagte Grünen-Sprecher Martin Ried. Er halte das Honselldreieck oder die Großmarkthalle für geeigneter, "die stehen sowieso leer". bos
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Dokument erstellt am 06.06.2003 um 00:12:55 Uhr
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