07.03.03
Plötzlich ist er da der Tag auf den ich nun schon recht lange gewartet habe!
Die Sardinienreise steht vor der Türe und ich muss diejenige nur noch
aufmachen und schon bin ich mit kurzen Hosen auf den Skates in 20 Grad Wärme
im wunderschönen Sardinien.
Die Fahrt nach Genova startet am Mittag in Zürich mit den beiden Schweizer
Nationalfahrern von Salomon André Wille und Robert Gehrig. Tja Röbu hat
wieder mal für eine Ueberraschung gesorgt und von seinen Haaren sieht man
nur noch ca. 2mm lange Stoppeln, da muss halt vorgesorgt werden fürs warme
Sardinien.
Gerade haben wir es noch geschafft all das Skatematerial und die Beautycases
in meinem neuen Saab zu verstauen und ab gehts.
Der grosse Hafen von Genova erreichen wir gegen Abend zum Einschiffen noch
gerade pünktlich, nachdem wir wie jedes mal zuerst ein paar mal an der
schlecht beschilderten Hafeneinfahrt vorbeigedüst sind.
Nun gehts es weiter mit Kabine beziehen, letzte Fotos der immensen
Hafenanlage schiessen, Abfahrt beobachten und Nachtessen einnehmen. Schon
treffe ich die anderen Worldteammitglieder von Frankreich herkommend und
auch Natalie ist dabei. News werden ausgetauscht und die bevorstehende Woche
schon etwas besprochen.
Ich plumpse in mein Bett und werde vom Schiff in den Schlaf gewiegt.
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08.03.03
Der Lautsprecher des Schiffes holt uns am morgen etwas unsanft von der
Traumwelt in die Realität zurück und nun muss es recht schnell gehen, da wir
die beiden vorherigen Lautsprecheransagen grosszügig ignoriert habe! Es ist
noch recht frisch draussen, jedoch trotzdem wärmer als in der Schweiz. Das
Hotel ist schnell erreicht und als erstes machen wir uns schon mal ans
Morgenbüffet heran. Die Deutschen von Experts in Speed mit Sebastian
Baumgartner. werden begrüsst und es ist schön all die bekannten Gesichter
nach der Winterpause wieder zu sehen.
Das erste Training nehmen wir schon am Morgen durch die Strassen von
Sardinien unter die Räder. Leider ist Caroline Lagree abwesend uns somit
sind wir vom Frauenteam nur 3 Frauen anwesend. Nachmittags stehe ich das
erstes mal dieses Jahr wieder auf einer Bahn. Von Alghero aus wo sich unser
Hotel befindet steht die nächste Bahn in Sassari (ca 30km im Landesinnern
der Insel).
Der erste Trainingstag ist schon zu Ende und ich fühle mich wiederum sehr
wohl und super akzeptiert in meinem neuen Team.
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09.03.03
Schön dass im Worldteam sehr darauf geachtet wird dass wir genügend schlafen
können und somit dürfen wir jeweils bis ca 08.30h in den Federn bleiben was
ich als Morgenmuffel sehr schätze. Das heutige Morgentraining auf der
Strasse ist ziemlich anstrengend aber ich bin froh dass Ich gut mit meinen
Teammitgliedern mithalten kann. Mittags darf auch der Mittagsschlaf nicht zu
kurz kommen. Nachmittags ist wieder ein Training auf der Strasse angesagt.
Abends muss ich schauen dass ich meinen Karbonschuh mit einem Heissluftföhn
besser an meinen Fussknöchel anpassen kann, denn der Schuh drückt mich recht
stark.
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10.03.03
Und schon hat der Klick,klick Tag begonnen. Schon schade das Caro nicht hier
ist sie wird auf den Photos sicher fehlen! Das Photoshooting auf der Bahn
ist total lustig und ich bin gespannt was Stephan Repke (Sportfotograf) so
alles mit uns anstellen wird. Eine Runde in der Gruppe, eine Runde versetzt,
eine Runde mit Attacke. . Zum Schluss machen Nathalie und ich noch ein paar
Sprints auf der Bahn. Der Fussknöchel meldet sich jedoch wieder dass Ihm
diese Art von Training überhaupt nicht passt!
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11.03.03
Endlich wieder mal ausschlafen. Eigentlich hätte ich dies schon lange wieder
mal nötig gehabt und ich war deshalb sehr froh darüber nochmals mein Kissen
umarmen zu können. Morgens dann noch ein Kaffee im Städtchen und eine kurze
Shoppingtour. Und schon wieder ist Klick, klick angesagt. Dieses mal fahren
wir mit dem Auto ins Inselinnere ins von Stephan Repke benannte "Grüne Tal".
Hier weht schon ein etwas kühlerer, rauherer Wind als an der Küste und
deshalb heisst es fürs Photoshooting Jacke an, Jacke aus. . Das gibt sicher
geniale Photos mit diesem wunderschönen Hintergrund! Auf der Rückfahrt hätte
es noch tausende schöne Photosujets gegeben und mit der untergehenden Sonne
noch umso schöner aber wir mussten uns auf den Weg zum Nachtessen machen.
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12.03.03
Heute ist wieder intensives Training angesagt. Am Morgen fahren wir richtung
Capo Caccia und lassen unser Auto bei einem Leuchtturm stehen. Das Wasser
hier ist glasklar und hat eine Türkisblaue farbe. Wenn es nicht so kalt wäre
hätte ich sicher nichts gegen einen Sprung in dieses wunderschöne Nass. So
schön die Gegend rundherum auch ist, das harte Training müssen wir eben
trotzdem durchziehen. Der Schuh passt wieder wie angegossen und ich bin
froh, heute endlich wieder schmerzfrei Trainieren zu können. Nachmittags
findet mein favorisiertes Training auf der Bahn statt à Staffel auf der
Bahn.
Abends erhalten wir "hohen" Besuch aus Frankreich und somit etliche weitere
Informationen von Seiten von Salomon.
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13.03.03
Morgens nehmen wir die Strasse vom Leuchtturm dem mehr entlang Richtung Capo
Caccia (einen grossen Fesen Nördlich von Alghero) unter die Räder. Die
Strasse ist sehr rauh und auch blässt uns ein starker Gegenwind entgegen.
Trotzdem geniesse ich die Ausfahrt dem Meer entlang und muss schon sagen
dass dies schon eine etwas schönere "Arbeit" ist als auf dem Bürostuhl. Den
Nachmittag geniessen wir wieder mal mit einer Shoppingtour, wobei man in
manchen Läden die Kleider nicht mal ausprobieren kann - dies mache sie sonst
kaputt. Auch muss ich meinem Vater auf den Geburtstag wohl noch seine heiss
geliebten Spaghettis und getrockneten Tomaten aufsuchen gehen. Wir
schlendern durch die wunderschöne Festungsstadt Alghero und geniessen an
einer Bar am Meer ein Capuccino. Schöne "Trainingsferien".
Zu früh gefreut, abends MUSS ich nun auch noch die Tortur über mich ergehen
lassen und mit Natalie Bauchmuskeln und Oberkörper trainieren im Kraftraum,
damit wir auch oben ganz schön knackig bleiben :-)
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14.03.03
Heute ist der letzte Tag mit dem Worldteam und somit am Morgen auch das
letzte Training mit Ihnen. Wieder ist die Strasse beim Cappo Coccia gefragt.
Da die anderen schon bald abreisen müssen sie schon Ihre sieben Sachen
packen und ich machte mich mit den Männern des Schweizer Salomon Teams auf
den Weg nach Stintino (einem wunderschönen Fleckchen und nördlichster Punkt
von Sardinien). Oben angekommen werden wir von einem Bus abgeholt und ins
Hotel zurückgebracht. Dann geht es schnell mit Dusche und bye, bye sagen.
Ich freue mich, noch eine Woche länger mit den 2 Schweizern Röbu und André
bleiben zu können.
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